Ein kleines Statement zur aktuellen Situation
Im vergangenen Jahr sollte es Änderungen in der Fahrschülerausbildungsordnung geben, die immer wieder daran scheitern, dass die Politik eher den tagesaktuellen Geschehnissen hinterherhechelt als Politik für ihre Bürger zu machen.
Nichtsdestotrotz haben wir Teile dessen schon eingeführt und dank der Lernstandskontrollen, die wir durchführen, dazu beigetragen, dass mehr als 80 Prozent unserer Fahrschüler_innen ihre Theorieprüfungen im ersten Anlauf erfolgreich absolvieren.
Das ist ein großer Erfolg!
Doch es gibt eine Schattenseite:
Im Zeitalter des Fachkräftemangels und der Überalterung der Bevölkerung fehlen uns Fahrlehrer, um die Menge an Fahrschülern zu bewältigen.
Dazu kommt, dass der einzelne Bewerber heute eine deutlich höhere Anzahl an Fahrstunden benötigt, um prüfungsreif zu werden. (Der bundesweite Durchschnitt liegt aktuell bei ca. 48 Fahrstunden.) Das bedeutet: der Arbeitsaufwand pro Fahrschüler ist höher und bindet den einzelnen Fahrlehrer länger als noch vor 10 Jahren.
Die hohen Durchfallquoten sind oft genug Thema in der Presse und auch sie führen dazu, dass wir mehr Aufwand betreiben (müssen), um den Einzelnen sicher zu machen und Nachprüfungen zu vermeiden. Auch dies bindet den Fahrlehrer länger als früher.
Für beide letztgenannten Tatsachen sind die Gründe vielfältig und würden diesen Rahmen sprengen. Das Fazit ist jedoch: es kommt zu Wartezeiten in der praktischen Ausbildung, die wir bemüht sind, schnellstmöglich abzuarbeiten, aber es Bedarf auch einiger Geduld von Seiten der Fahrschüler!
Aber: Wir „vergessen“ niemanden!
Voraussetzung dafür ist jedoch, dass ihr euch zeitnah meldet, wenn die Theorieprüfung bestanden ist, damit wir euch in die Verteilung nehmen können.
Wir bitten darum, danach von täglichen Anrufen im Büro abzusehen, da dies nicht zu einer schnelleren Verteilung führt, sondern wir im Sinne der Gerechtigkeit in der Reihenfolge verteilen möchten, in der die Prüfungen bestanden wurden.
Vielen Dank für euer Verständnis!